1905 – 1934

07.07.1905
Gründung des Veltener Museums als „Ortsmuseum im Dienste der Kachelofen-, Tonwaren-Industrie und Heimatpflege“

Sammlungsaufbau
Schenkungen der ortsansässigen Kachelofenfabrikanten und der Gemeinde

Unterbringung
Obere Räume im Schulhaus: sechs Hauptabteilungen, in 11 Einzelräumen

1935 – 1969/70

Über die Zeit nach Gerickes Tod im Jahre 1934 ist wenig bekannt. Das Museum tritt so gut wie nicht mehr in Erscheinung. Leider existieren aus jener Zeit wenig Archivalien, die Auskunft über Ausrichtung oder Anspruch des Museums geben könnten.

Wiedereröffnung
Als ‚Städtisches Heimat- und Keramikmuseum’ am 01.Oktober 1947; Maßgabe: Ausbau zu kultureller Bildungsstätte

Unterbringung
Obergeschoss der Mädchenschule, Viktoriastrasse, mit 2 Abteilungen (heimatkundliche Abteilung und keramische Abteilung); ab 1954 im Gebäude ehem. Karl-Marx-Strasse 79 – jedoch zunehmend verschlechterter baulicher Zustand des Museumsgebäudes: 1968 Sperrung des großen Ausstellungssaals

1968/69
„…Es gab Rettungsversuche, aber nichts, woran man den Rettungsanker hätte anbinden können…“ Schließung des Museums und Verkauf des Museumsgutes für 20.000 Mark nach Berlin

1970 – 1992

Einlagerung der Museumssammlung in den Kellerräumen des heutigen Deutschen Historischen Museums Berlin.

1992 – 2005
(100 Jahre Museum)

15.10. 1992 – 05.02.1993
Ausstellung ‚Märkische Ton-Kunst’ des Deutschen Historischen Museums im Zeughaus Berlin

24. November 1992
Gründung des Fördervereins Ofen- und Keramikmuseum Velten e.V.

7. Juli 1994
Neueröffnung des Veltener Museums als ‚Ofen- und Keramikmuseum’ in der Dachetage der Ofenfabrik Schmidt, Lehmann

07. Juli 2005
100-Jahr-Feier des Museums

2005 bis heute

2008
Eröffnung des Technik-Archivs für Wissenschaft und Öffentlichkeit

2010
Initiativpreis der Ostdeutschen Sparkassenstiftung für die Konzeption zur Neugestaltung der Dauerausstellung

2014
Ankauf einer einmaligen Ofensammlung mit Mitteln des Bundes, des Landes Brandenburg sowie der Kulturstiftung der Länder

2015
Eröffnung des Hedwig Bollhagen Museums